Spion wider Willen

Zwei Frauen, drei Generationen. Ein Tisch, an dem einst viele Menschen saßen. Ein Mikrofon. Kurz vor dem Ende ihres Lebens bricht Margarete, die Frau des Spions „Albert“, ihr Schweigen. Sie berichtet von ihrer Emigration 1935 nach Frankreich und davon, wie die Falle der Gestapo kurze Zeit später zuschnappte. Hat der Spion Albert eine bekannte Kommunistin an die Deutschen ausgeliefert? War es Verrat? Was ist wirklich geschehen, damals, im Sommer 1940 in Paris?

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Pressestimmen

Ein gelungener Bericht

FAZ, 2.10.2009

 

Spion wider Willen ist auch die Geschichte von starken und sehr tapferen Frauen, die in dunkler Zeit Erstaunliches leisteten – 

Daniel Finkernagel, WDR 3, Mosaik, 21.4.2009

 

Eine bewegende Lebensgeschiche um Emigranten in dunkler Zeit. Ein berührendes Buch –

Bettina Hesse, WDR 5, Bücher, 6.6.2009

 

Ein komplexes und sehr gut geschriebenes Buch, ich kann es sehr empfehlen –

Frank Schmid, Radio Berlin Brandenburg, Kultur am Nachmittag 12.06.2009

 

Mit ihrer beeindruckenden, unaufgeregten, atmosphärisch griffigen Sprache und ihrer szenischen Gestaltungskraft ist Tanya Lieske eben mehr gelungen: Ihre Menschen berühren, sind keine papiernen Personen der Zeitgeschichte –

Jürgen Kanold, Südwestpresse, 9.4.2009

 

Auch Verschweigen prägt. Es lässt Tabuzonen entstehen. Ängste und Aggressionen wuchern. Auf den davon Betroffenen liegt dann eine Last, die der inneren Freiheit Grenzen setzt. Das aufgebrochen zu haben, darin liegt die Leistung des Buches –

Dorle Gelbhaar, Vorwärts online, 17.6.2009

 

Tanya Lieske riskiert viel ... aber die Erzählung führt den Leser auf die entscheidende Ebene: die der familiären und individuellen Konstruktion von Geschichte, geprägt von Vermutungen und Zuschreibungen, von Verdrängung und Leugnung

Paul Stoop, Handelsblatt, 26.6.2009

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